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HypoVereinsbank übergewichten 27.12.1999
WestLB Panmure
Die Aktienanalysten von WestLB Panmure haben ihre Einschätzung für die Aktien der HypoVereinsbank (WKN 802200) von „Neutral“ auf "Outperformer" hochgenommen.
Der Titel werde sich in den nächsten 12 Monaten im Vergleich zum Index um zwischen 10 und 20 % besser entwickeln.
Nach einer Presseveröffentlichung des Ministeriums für Finanzen sollen den Steuerplänen zufolge Gewinne aus dem Verkauf von Anteilen, die eine Kapitalgesellschaft halte ab 2001 nicht mehr steuerpflichtig sein. Der § 8b Abs.2 Körperschaftsteuergesetzes, der bisher nur Gewinne aus Veräußerungen von Auslandsbeteiligungen steuerfrei gestellt habe, werde auf Inlandsbeteiligungen ausgedehnt. Ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibungen müssten zur Verhinderung von Besteuerungslücken insoweit jedoch vollständig ausgeschlossen werden, hieß es aus dem Ministerium.
Die potentielle Steuerersparnis solle bei dem Geldinstitut bei rund 2 Mrd. DM liegen. Die Hauptbeteiligungen seien VIAG und Münchener Rück. Daher sei das Kursziel von 61 auf 65,50 Euro erhöht worden. Dr. Georg Kanders rechnet unverändert mit einem Ergebnis je Aktie von 0,89 Euro für das laufende Geschäftsjahr und von 2,73 Euro für das folgende Geschäftsjahr. Für 2001 geht er von 3,50 Euro Gewinn je Anteilschein aus.
Die Aussicht auf steuerfreie Beteiligungsverkäufe werde das Marktprinzip stärken. Umschichtungen in den Portfolios würden nicht länger von „Traditionsbeteiligungen“ mit niedrigen Buchwerten blockiert. Die Folge seien einerseits die Auflösung von stillen Reserven, höhere Transparenz der Vermögensverhältnisse und andererseits würden die Börsenbewertungen steigen. Und der Druck werde zunehmen, auf diese Assets eine marktübliche Rendite zu erwirtschaften. Sich ohne steuerliche Fesseln restrukturieren und fokussieren zu können, sei fürs Überleben im internationalen Wettbewerb zwingend.
Es hieß aber auch, die positive Wirkung der Regelung werde stark von der Formulierung der Details und Ausführungsbestimmungen abhängen.
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